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Stadtgeschichte

Die Stadt Hostinné befindet sich ungefähr 18 Kilometer westlich von der Kreisstadt Trutnov. In ihrer unmittelbaren Umgebung ragen die malerischen Berge des Riesengebirgsvorlands. Sie liegt am Zusammenfluss von Elbe und Čistá in der Seehöhe 350 Meter. Zurzeit hat die Stadt zirka 5 Tausend Einwohner.

Historický obraz

Hostinné gehört zu den ältesten Städten, die sich auf dem Gebirgsvorland von den höchsten tschechischen Gebirgen Krkonoše (Riesengebirge) befindet. Die Stadt wurde vom tschechischen König Přemysl Otakar II. in Folge der Besiedlung vom Elbeoberwasser gegründet. Dem weist auch der ovale Stadtumkreis hin, in dem der regelmäßige viereckige Stadtplatz angesteckt wurde, aus dem es dann zwei gleichläufige westöstliche Straßen in den Ecken ausliefen. Diese Art und Weise des Stadtaufbaus ist typisch gerade für die Regierungszeit von diesem tschechischen Herrscher. Die Stadt wurde ursprünglich mit der Holzpalisade und später mit der Steinstadtmauer des schlesischen Typs mit einem Wassergraben befestigt.
Die Stadtmauer wurde durch zwei Haupttoren und zwei Ausgangspforten durchgebracht, die sich in ihrer mittelalterlichen Gestalt bis heute erhielten. Die Stadtstiftungsurkunde wurde nicht erhalten. Die erste schriftliche Erwähnung stammt allerdings aus der Zeit um 1270 ab. Es handelt sich um eine Aufzeichnung im Buch der Königurkundenkonzepte im Zusammenhang mit dem Streit, der hiesige Kirchenweihung betrifft. Die ersten Stadtbesitzer waren tschechische Könige. 1316 wurde die Stadt durch den König Johann von Luxemburg zu Půta von Turgova verpfändet, der später auch zum ihren Besitzer wurde. Während der Hussitenkriege wurde die Stadt im Besitz des Geschlechts Krušina aus Lichtenburg, das auf der Seite des Kaisers Sigmund stand. Darum wurde die Stadt durch Johann Žižka von Trocnov am Faschingssonntag 1424 umgelagert und eingenommen. Die Stadt wurde nach manchen Angriffen allerdings nicht eingenommen und Žižka musste mit Misserfolg abrücken. Den größten Aufschwung erreichte die Stadt während der Regierung von den Herren von Waldstein zwischen 1521 – 1634. Vor allem dann nach dem Brand 1610, wenn praktisch die ganze Stadt ausbrannte. In dieser Zeit wurde ein ausgezeichneter Baumeister italienischer Herkunft Carlo Valmadi in die Stadt eingeladen, der persönlich den Renaissanceumbau aller bedeutenden Stadtgebäude leitete. In die Stadtgeschichte schrieben sich auch die klangvollen Adlergeschlechte wie Lamboy, Kinský und Šlik ein. Das letzte Geschlecht, das Herrschaftsgut von Hostinné besaß, war das tschechische Geschlecht Deym von Střítěž.

Historické fotoDer historische Stadtkern bietet trotz manchen Bränden und Fluten, durch den die Stadt in der Vergangenheit behindert wurde, die ganze Reihe von interessanten Ansichten an. Die wertvollste Sehenswürdigkeit ist der Dekans Dom Allerheiligster Trinität (děkanský chrám Nejsvětější trojice) mit dem 53 Meter hohen Turm. Er wurde als ein frühgotischer Dom um 1270 gegründet. 1539 wurde er nach dem Brand spätgotisch umgebaut. Die nächsten Baubearbeitungen liefen 1552 durch, wann das Presbyterium, die Sakristei und der Turm umgebaut wurden, und 1572 wurde der Hauptschiffumbau durchgeführt. Die nächste Kirchenrekonstruktion wurde 1877 durch Fr. Schmoranz durchgeführt. Neben den anderen Kircheninneninteressanten wurden die wertvollen Grabsteine der Angehörigen des Geschlechts Waldstein erhalten. Das Kirchengelände ist zugänglich durch das Barocktor aus der Zeit um 1750. In Kirchennachbarschaft befindet sich das Gebäude der Dechanei, ihrer heutige Gestalt aus 1578 abstammt. Das Stadtzentrum wird mit dem viereckigen Stadtplatz gebildet, der mit den Bürgerhäusern mit dem Laubengang aus dem 16. – 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Auf seiner westlichen Seite liegt das Renaissancestadtrathausgebäude. Es handelt sich um ein spätgotisches Gebäude aus 1525, das im Renaissancestil 1591 umgebaut wurde. Das höchste Turmstock wird im Barockstil hergestellt. 1779 wurde die Uhr an dem Turm installiert und die Vorderseite des Turms wurde später mit dem Stadtzeichen verschönert. In den Turmecken stehen zwei Figuren der Riesen in der römischen Rüstung. In der Stadtplatzmitte befindet sich die Frühbarockmariensäule (Mariánský sloup), die Sibylla Lamboy von Bemelberg 1678 als die Stadtabwehr vor Pest bauen ließ. Die Säule ist im Stock mit sechs Heiligenstatuen und dem vergoldeten Zeichen des Geschlechts Lamboy verschönert.

Auf der östlichen Vorstadt befindet sich das Gelände des ursprünglichen Franziskanerklosters mit der Barockkirche Der Keuschempfängnis von Jungfrau Maria (Neposkvrněného početí Panny Marie). Es handelt sich um das einzigartige Zweischiffgebäude, das in seiner Art und Weise eine mitteleuropäische Seltsamkeit ist. Zurzeit gibt es im Klostergelände die Galerie der antiken Art mit einer einzigartigen Sammlung von den Abschriften der Antikstatue. Mit der Franziskanerwirkung in der Stadt hängt auch das alljährliche Volksfest zusammen, das als Porciunkule genannt wird und das den Höhepunkt des Sommerkulturlebens darstellt.

Historický obraz

Die Stadt Hostinné ist bekannt für ihre langjährliche Tradition der Papierherstellung und –verarbeitung. Die erste Papierfabrik wurde hier 1835 von Gebrüdern Kiesling im Gebäude des ursprünglichen Schlosses gegründet. Drei Jahre später wurde sie vom Papierhändler Franz Lorenz gekauft, der sich mit den neu einkommenden Papierindustriefachmännern, Julius Eichmann und Gustav Lorenz, verband. Zusammen schufen sie dann einen modernen und prosperierenden Betrieb. Später machte sich Julius Eichmann selbstständig und gründete seine eigene Papierfabrik im Stadtunterteil, die den Grundstein für den Ausbau vom heutigen modernen Betrieb Krkonošské papírny a.s. darstellte. Die große Bedeutung für die Industrieentwicklung in der Stadt hatte die Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Velký Osek – Trutnov, die 1869 – 1871 aufgebaut wurde und die über Hostinné führte. 1872 wurde das Gaswerk und die Dampfmaschinebrauerei, 1881 die Stärkefabrik und 1884 die Maschinenbaufabrik und die Eisengießerei errichtet. 1893 wurde die Seidenspinnerei und 1894 die mechanische Weberei gebaut. Zurzeit entwickelt sich vor allem die Papier-, Textil- und holzverarbeitende Industrie in der Stadt und ihrer nahen Umgebung.

Hostinné stellt heute die Stadt dar, in der man die Studien realisiert, die sich sowohl der Erneuerung der Stadtsehenswürdigkeitszone, als auch der Erneuerung der ganzer Stadtinfrastruktur widmen. Die Stadt und ihre günstige Lage bilden gute Bedingungen für das Sommer- und Wintersports- und Erholungstreiben. Die Gebirgsvorlandhänge der Riesengebirge bieten optimale Bedingungen für die Fuß- und Radfahrtouristik mit wunderschönen Aussichten auf die höchsten Gipfel der Riesengebirge an.

Kultursehenswürdigkeiten

radnice Renaissancestadtrathaus – Das Renaissancestadtrathaus, das sich auf der westlichen Seite des Stadtplatzes befindet, wurde auf den Gründen von zwei gotischen Häusern gebaut. Das Gebäude wird erstmal in der Hälfte des 15. Jahrhunderts gemahnt. 1525 wurde es zum Rathaus auch ein Renaissancerathausturm angebaut. Nach dem Brand 1610 wurde es vom italienischen Baumeister Carlo Valmadi umgebaut und mit dem Sgraffito verschönert.  Auf der Turmvorderseite stehen die Figuren von zweien 4,80 Meter hohen Riesen, Rolands, in der römischen Rüstung. In die Rathausturmecken wurden sie 1641 platziert. An die Turmoberseite wurde die Turmuhr gehängt. Das Rathaus wurde mehrmals umgebaut und im Laufe der Zeit änderte es seine Gestalt. Der letzte und bedeutendste Umbau wurde 1912 durchgeführt, wenn das in den vorherigen Jahren stark beschädigte Sgraffito wiederherstellt wurde.
Die Turmfassade ist mit dem plastischen Stadtzeichen in der Gestalt aus 1759 verschönert. Der Turm ist durch einen Söller und eine Barockkuppel mit einer Laterne beendet. Der letzte Umbau wurde 2002 durchgeführt. Im Rathausbogengang wird das Fenster zum Maßhaus mit dem gotischen Portal erhalten. In der Wandung des feierlichen Eingangs sind die tschechischen und schlesischen Ellbogen platziert, die den Nachweis von den reichen Stadtgeschäftstätigkeiten in den lange vorgegangenen Zeiten darstellen. Die Aufmerksamkeit verdient die große plastische Landkarte der Riesengebirge aus 1933, die von R. Bienert von Reichenberg (Liberec) abstammt und die im Maßstabe 1:25 000 durchgeführt ist.

morový sloup Pestsäule – In der Stadtplatzmitte befindet sich die Frühbarockpestsäule, die 1678 von der Ehefrau des Gutbesitzers Sibylla Lamboy als Abwehr vor Pest gebaut wurde. Die Pestsäule ist im Grund sechsseitig und in den Ecken mit Heiligenstatuen von St. Antonius, St. Johann von Nepomuk, St. Roch, St. Franziskus, St. Sebastian und St. Ignac verschönert. In der Mauernische im Unterteil ist die Statue von der schlafenden St. Rosalia – der Pestkrankenpatronin - dargestellt. Im Säulenfuß befinden sich die Zeichen des Geschlechts Lamboy und die Figur der Jungfrau Maria, die mit ihrem Mantel die Kinder schützt. Im höchsten Säulenteil ist wieder die Statue der Jungfrau Maria platziert. 2000 wurde der gesamte Umbau dieser Sehenswürdigkeit einschließlich der Installation der feierlichen Beleuchtung und des Schutzzauneinbaus durchgeführt.


Pomník císaře Josefa II. Denkmal des Kaisers Josef II. – Am 24. Juni 1906 wurde das Denkmal des Kaisers Josef II. im öffentliches Gelände vor dem Gymnasium als die Ehrung für seine bedeutende Reformen im Laufe des Aufklärungsabsolutismus und als die Erinnerung seiner drei Besuchen in unserer Stadt enthüllt. Das Denkmal wurde vom akademischen Bildhauer Jiří Leisek aus Wien angefertigt. Als Material für die Statue wurde Kararmarmor benutzt, der Untersatz und die Treppen wurden aus Granit aus Baveno in Italien herstellt. Das Denkmal stand auf seinem Platz bis 1921, wenn es zuerst mit den Holzeinschalen abgedeckt und später als das Symbol der schon untergegangenen Habsburgermonarchie beseitigt wurde. Das Denkmal wurde aber nicht vernichtet, nur in die benachbarte Stadt Fořt überführt. Dort überlebte es die ganzen Jahrhunderts in der Ruhe und 1999 wurde es wiederherstellt und auf seinen ursprünglichen Platz angebracht. Das Denkmal ist eine der wenigen Erinnerungen an die Sezessionszeit in der Stadt.

 

františkánský klášter Franziskanerkloster – Schon 1651 hatte der Gutbesitzer von Hostinné, ein verarmter holländischer Adler Wilhelm Lamboy, vor, einige der Kirchenordnungen in Hostinné einzuladen. Nach dem erfolglosen Versuch mit den Jesuiten wählte er die Franziskanerordnung. Diese bekommen eine kleine Friedenhofkirche aus 1598 hinter dem unteren Stadttor. Sie verbreiteten die Kirche und bauten ihr eigenes Kloster zu. Der Grundstein zum Klosteraufbau wurde 1678 gelegt und der Bau wurde 1684 beendet. Im Laufe der Zeit konnte die Stiftkirche die Pilgeranzahl nicht mehr behalten und darum entschied man über ihre weitere Verbreitung. 1743 wurde die nördliche Kirchenwand durchgerissen und das zweite Kirchenschiff zugebaut. Unter dem Hauptkirchenschiff befindet sich die Gruft mit den Überresten der Geschlechtsangehörigen von Lamboy. Der zeitgenössische zweischiffige Bau ist ganz einzigartig und unvergleichbar im Mitteleuropa. Heute wird eine einzigartige Sammlung von den Gipsenabgußen der Antikstatuen, die aus 1912 abstammen, in der Kirche platziert.

 

Děkanský kostel Dekans Dom – Der Dekans Dom Allerheiligster Trinität ist der älteste Steinbau in der Stadt. Die erste Erwähnung über die Kirche stammt aus 1270 im Zusammenhang mit ihrer Weihung ab. Die nächste Erwähnung stammt aus 1345 ab. Die Hauptteile der Kirche stammen aus dem Umbau in Renaissance ab. Das Presbyterium wurde 1552 und das Kirchenschiff 1573 gebaut. Einige Teile werden mit dem gotischen Maßwerk verschönert. Das Dach ist gewölbt und mit den Zeichen der Stadtbesitzer und der Kirchengönnerschaft verschönert. Der Hauptaltar ist pseudogotisch aus 1878. Die Seitenaltaren stammen aus Barock ab und erinnern das Jesuitensaufenthalt in der Stadt. Der Renaissancepredigerstuhl stammt aus 1612 ab und wird durch die Figuren von Mose und Aron getragen. Die Orgel wurden 1785 in Kuttenberg (Kutná Hora) herstellt. In der Seitenkapelle von St. Joachim gibt es in der Wand wertvolle Grabsteine der tschechischen Geschlechtsangehörigen Waldstein, die seit 1521 zu den Stadtbesitzern wurden. Zu der Kirche liegt der 53 Meter hohe Kirchenturm mit zwei Glocken aus 1599 und 1612 an.

Renaissancepfarrhaus – Das Pfarrhaus in Hostinné wurde 1525 gebaut. Seine nördliche Wand wurde direkt in der Stadtmauer eingebaut und die westliche Wand knüpft an das obere Stadttor an. 1555 brannte es aus und 1578 wurde es wieder im Renaissancestil umgebaut. Aus dieser Zeit stammt die Jahreszahl am Haupteingangsportal ab. Nach dem nächsten Brand 1610 wurde der nächste Umbau vom Baumeister italienischer Herkunft Carlo Valmadi durchgeführt. Die Pfarrhausfassade verschönerte er mit dem psanickovy… Sgraffito. Das Pfarrhausgelände wird mit der Barockmauer mit dem Tor aus 1750 umgebaut.

 
 

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