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die Historie

 

 
 

Aus der Geschichte der Stadt Valašské Klobouky
und der Südwalachei

 

Örtlich ist das Gebiet der Mikroregion Südwalachei (im Jahre 1999 festgelegt) fast mit ehemaligem Brumer – Gutbesitz, dessen Zentren am Anfang Brumov und später Valašské Klobouky wurden, identisch.

Die älteste mittelalterliche Besiedlung des Gebietes war im Slavičín Gebiet und weiter Richtung Loučka und vor allem im Raum von Vlársky – Pass mit der Königburg Brumov, die zum Jahre 1255 belegt ist. Brumov funktionierte nicht nur als das Verwaltungszentrum (im Gebiet im Norden mit dem Fluss Dřevnice, im Westen dann mit dem Fluss Morava und im Süden und Osten mit der ungarischen Grenze begrenzt), sonder auch als der Sitz der Wirtschaftsverwaltung und des königlichen Besitzes – als Burggrafen wurden vom König die berühmteste Magnaten aus seiner Umgebung gewählt. In der Zeit seit der Hälfte des 13. bis 14. Jh. lief hier die erste größere Kolonisationswelle (in dieser Zeit wurden z.B. Újezd, weiter auch Vlachova Lhota oder Nedašova Lhota gegründet), die die Grundform nicht nur dem Netz von den Städtchen (Brumov, Klobouky, Slavičín, Újezd), Dörfern und adeligen Siedlungen (Vlachovice), sondern auch dem Verbundnetz von der Kirchenverwaltung (die Pfarren in Brumov, Klobouky, Slavičín, Vlachovice und in Újezd) gab. Dem Herrscher gehörten aber nicht alle Sitze im Valašske Klobouky – Gebiet. Slavičín zusammen mit einigen Dörfern war im Besitz von olmützer Bischöfen, die aber diesen Besitz den Adeligen zum Lehensgebrauch erteilten (das umfangreichste Lehn war das Städtchen Slavičín mit der Burg Engelsberg, ein kleines Lehngut war z.B. auch Divnice).

Das 14. und 15. Jh. brachte viele Privilegien vor allem für Valašske Klobouky. Diese Stadt begann auf dem umfangreichen Brumover Herrschaft die Rolle des wirtschaftlichen und später auch gerichtlichen Zentrums zu erfüllen. Das berühmteste Vorrecht bekamen Klobouky am Heiligen Abend Der Heiligen Dreisamkeit im Jahre 1356 (also am 16.6.1356). Klobouky wurden zum Städtchen mit dem Recht der Stadt Hradiště, was neben das Marktrecht auch peinliches Recht brachte. Die wichtige Dokumente bekam dann die Stadt während des Hussiten Krieges vom König Zigmund, der im Gebiet seine Position verstärken musste. Die Burg Brumov haltete ja vorläufig der Kelchner Herr Boček aus Kunštát (die Burg wurde aber bald in die königlichen Hände wieder zurückgestellt). Das Hussitentum verwurzelte hier also nicht besonders.

Während des ungarischen Krieges, der aus der Landkarte der Herrschaft fast ein Fünftel der Dörfer löschte, gab der ungarische König die Brumover Herrschaft dem Herrn Podmanický über (Podmanický – Geschlecht löschte dann die Rechte zur erblichen Haltung der Herrschaft ein). Das 16. Jh. brachte für Vlachovice die Erhöhung auf das Städtchen, Klobouky wurden schon als Stadt bezeichnet.

In der 2. Hälfte des 16. Jh. wurden hiesige Pfarrhäuser lutherisch. Die Schriftstücke über Geschichte des Gebietes beschreiben diesen Zeitabschnitt nur zornig und respektlos, über geistlichen Verwalter schreibt man nicht. Es ist aber gut in Kenntnis zu nehmen, dass z.B. den Turm der Klobuker Kirche gerade die Lutheraner bauten. Am Ende des 16. Jh leben in Klobouky auch die böhmischen Brüder, aber auch Juden. Mit dem Anfang des 17. Jhs. kommen auf die Brumover Herrschaft die nachdrucksvollen Jesuiten und mit ihnen die Rekatholisierung.

Gerade in dieser Zeit kulminieren in dem Gebiet auch die neuen Kolonisationsversuche (ihren Anfang kann man ungefähr zur Hälfte des 16. Jh. datieren) mit dem Ziel die höheren Gebirgsgebiete zu besiedeln und auszunützen. Der charakteristische Wirtschaftsart, der in der rumänischen Walachei benutzt wird (Bearbeitung von Gebirgsfeldern, die Zucht von Schafen und Ziegen), gab dieser Kolonisation die Bezeichnung – Walacheier. Der Aufschwung der walacheier Kolonisation gerade in unserem Gebiet dann verursachte, dass die ganze Region seit dem 17. Jh. als Walachei bezeichnet wird. Als das berühmteste Handwerk wurde Tuchweberei bezeichnet.

Die Ruhe und wirtschaftliche Prosperität der Herrschaft im 16. Jh. löste das 17. Jh. ab, das schon im Jahre 1605 den Bočkaj – Einbruch und bald danach den Einbruch der Truppen aus dem Dreissigjährigen Krieg (im Jahre 1621 in der Zeit des Walacheier Aufstands eroberten die Walacheier die Brumover Burg) brachte. Mit kurzem Zeitabstand führten dann ein Paar zerstörenden Einbrüchen der Türken (die schlimmsten im Jahre 1663), während des Einbruches im Jahre 1680 wurde auch der Pfarrer aus Klobouky Václav Pavliš verschleppt, drei Jahre später wurde von den Türken der Pfarrer Jan Frantisek Čapek verschleppt. Anfangs des 18. Jh. führen ins Gebiet noch die ungarischer Empörer von Rákoczi auf. Einen interessanten Nachweis für ihr Rangieren notierte die sog. Kráčalík – Chronik: am Ende des Jahres 1706 wurde im Baranicer Reisig bei Klobouky der neue Brumover Pfarre František Kalus ganz ausgezogen und totgeschlagen. Auf diesen Zeitabschnitt wurden in der Umgebung viele Denkmäler bewahrt: Hložecká Kapell, Andělíček, im Tichovský – Gebiet dann z.Bs. die Bezeichnung der Bahn Knězova louka (Priesterwiese) (die Leute versteckten sich damals vor den Streifzügen, vor allem in den Tichov – Wäldern und der Priester war natürlich mit ihnen).

Aus diesen Tragödien und vor allem aus der langfristigen wirtschaftlichen Stagnation (die Stagnation sehen wir auch in der Zahl der Einwohner, nach den Einfällen kamen aber viele Einwandere) fließe die Region nur schwer zu. Dann noch die breiten herrschaftlichen Wirtschaftsaktivitäten spürbar betrafen die Untertanen. Als kostbares Dokument der Wiederbelebung des wirtschaftlichen Lebens in Klobouky ist z.B. das Haus Nr. 105 aus den 20er Jahren des 18. Jhs., dann die Statue des Heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahre 1733 (im Jahre 1768 wurden der Pfarrkirche die sterblichen Überreste von Johannes Nepomuk geschenkt). Die barocke Berühmtheit des Marienkultes wurde dann in Klobouky im Jahre 1761 vermasselt. Tobiáš Tomaštík, dessen Söhne Tobiáš und Benedikt bauten das sog. Rote Haus (1781), ließ die Marienseule mit den Statuen (Madonna mit Christkind, St. Tekla, St. Florian, St. Vendelín und Erzengel Rafael mit heiligem Thobias) bauen. Familie Tomaštík gehörte zu den höchsten Vertretern des Tuchwebereigewerkes in Klobouky, das seit der Hälfte des 18. Jhs. zu seinem Höhepunkt führte. Im 19. Jh. wurden sogar in Klobouky und Brumov die Tuchwebereimanufakturbetriebe eingerichtet.

Am Ende des 18. und anfangs des 19. Jhs. kann man einen scheinbaren Aufschwung unseres Walachei–Gebietes merken, an das mehrere Bauwerke, heute meistens Kultursehenswürdigkeiten, erinnern. Neben schon genannten Denkmälern mahnen wir noch, dass es 20Jahre lang dauerte, bis der Pfarrsprengel die Kirche renovierte (man erwartete, dass alles die Pfarrleute bezahlen). Nur mit minimaler Beihilfe des Pfarrhauses wurde in den Jahren 1771 und 1772 im Barockstil die Kirche rekonstruiert, 10 Jahren später wurde dann das Pfarrhaus neu aufgebaut (zur Zeit nach der Rekonstruktion, die gerade die ursprünglichen Dispositionen respektierte). Am Ende des 18. Jhs. wurde auch das Klobouker Rathaus umgebaut.

Am Ende des 18. Jhs. sind Klobouky schon der Dekansitz (bisher war es ein Bestandteil des Vizovský Dekanats). Die Priester benutzen schon persönliches Siegel – der Pfarrsprengel begann das Siegel mit dem Hut, getragen von 2 Löwchen, unter ihm wurde ein Kreuz platziert, zu benutzen. Beginnend mit dem Jahre 1808 begann man das Siegel mit dem St. Helenamotiv mit dem Kreuz zu benutzen. Im Jahre 1804 ist zum ersten Mal die Dedikation der Kirche erwähnt – Die Findung des heiligen Kreuzes, bisher wurde nur als die Kirche des Heiligen Kreuzes genannt. Das zweite Vatikankonzil in den 60er Jahren des 20. Jhs. einigte die Feiertage Findung und Erhöhung des Heiligen Kreuzes. Heute ist also die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes geweiht. Am Ende des 18. Jhs. und dann auch in dem 20. Jh. treten auch oft Theorien über Änderungen in der Pfarrsprengelregion auf. Es wurde z.Bs. die Möglichkeit der Angegliedertheit von Študlov zum Lideč – Pfarrhaus, was aber nicht realisiert wurde, diskutiert. Der Pfarrsprengel wurde sich dann in diesem Umfang stabilisiert: Klobouky, Lipina, Mirošov, Smolina, Tichov, Lačnov, Poteč und Študlov.

So wurden im Jahre 1851 Valašské Klobouky zum Sitz der Bezirksämter der Südwalachei. Seit dem Jahre 1868 gehörte der Gerichtsbezirk von Klobouky unter den politischen Bezirk Uherský Brod (dieser Zustand dauerte die ganze sog. Erste Republik – Zeit.).

In der 2. Hälfte des 19. Jhs. kann man in unserem Gebiet die Entstehung von neureichenden Unternehmern und Fabrikanten im Vergleich zu dem Niedergang der alten adeligen Geschlechter (z.B. Antonin Dreher, der zu der Jahrtausendwende die Mehrheit der Brumover Herrschaft kaufte – den 1. und den 2. Teil) beobachten. Die Grundernährung für die Dorfbewohner war immer die Landwirtschaft. Die könnte aber die steigende Zahl der Einwohner nicht ernähren (damals wurde in den Dörfern die Herstellung des hausgemachten Werkzeuges stark verbreitet), was die meisten mit dem Wegzug auf die Zeitarbeiten lösten, für andere wurde die beste Lösung die Aussiedlung, vor allem in die USA. Für viele Handwerker wurden mit dem Gewerkverfall und mit der Gewerbeordnungsausgabe neue unternehmerische Möglichkeiten geöffnet. Zum Aufschwung der unternehmerischen Aktivitäten trugen die Vorschusskassen und Sparkassen bei. Es wurden auch einige Versuche der Verbindung der Kräfte zur größeren Konzentration der Produktionsmöglichkeiten (Genossenschaft von Tuchmachern in Valašské Klobouky, 1898). Bei Bohuslavice und Vláří wurden einige Erdölborlöcher erfolglos realisiert. Die Unternehmersymbole der Südwalachei wurden die Namen Pivečka und Šerý. Im Jahre 1860 wurde in Slavičín Piveček Gerbereiwerkstatt geöffnet. Sie wurde später zur Schuhfabrik. Ähnlich war das mit der Frantisek Šerý Textilwerkstatt in Klobouky. Für den, überwiegend, Holzeinbau in hiesigen Gemeinden war aber der größte Feind vor allem das Feuer. Im Jahre 1896 brannte beim großen Feuerbrand mehr als eine Hälfte von Klobouky (Klobouky benutzen seit den 80er Jahren des 19. Jhs. die Beifügung Valašské – Walacheier) nieder. Auf der anderen Seite muss man aber sagen, dass dank diesem Feuerbrand Talent des Klobouker Architekten Hubert Gessner, der am Ende des 19. Jhs. z.Bs. die Häuser Nr. 116 (die sog. Líbal Villa), Nr. 177 (in der Hälfte der 30er Jahren des 20. Jhs. den Besitzer der Katholisches Haus – Verein wurde) oder Nr. 189 (Sitz des Stadtamtes) plante, entwickelt wurde.

Die neue Unternehmens- und Aufblühenswelle des Gebietes kam nach der Beendung der Wirtschaftskrise in den 30er Jahren des 20. Jhs. Für die Südwalachei hatte besonders große Bedeutung die Gründung der Waffenfabrik in Bohuslavice und Vláří (1935 – 1936). Große Änderungen traten dann nach dem 2. Weltkrieg, bzw. nach dem Jahre 1948 ein. Die Höhepunkte der hiesigen Industrie wurden die elektrotechnische Fabrik MEZ in Brumov (im Jahre 1946 gegründet), in Slavičín Vlárská Maschinenfabrik und in Klobouky die Fabriken Pal Magneton und Igla (früher die Textilfabriken Šerý und Umtex, nach dem Krieg auf die Maschinenproduktion umgeleitet). Die großen Änderungen in der Landwirtschaftproduktion brachte die Gründung von den landwirtschaftlichen Einheitsgenossenschaften (die ersten entstanden in den Jahren 1949 und 1950 in Bohuslavice, Divnice, Lipina, Brumov und in Valašské Klobouky).

An die Schattenseite der Zeit erinnern u.a. die Zeitgenossen des inszenierten Gerichtes gegen die sog. antistaatliche Gruppe Světlana (1950) oder des Eingriffes gegen die katholische Kirche und Gläubigen (in den 50er Jahren wurden schrittweise auch die Frohleichnahmfeste beschränkt, am Anfang verschwanden aus dem Hauptplatz Altärchen, im Jahre 1958 war das Fest zum letzten Mal auf dem Hauptplatz).

Im Jahre 1949 wurden zwei Bezirkstypen (bister waren die gerichtlichen und politischen Bezirke) aufgehoben. Klobouky behalteten den Statut de Stadt und zwar bis 1960, wann die nächste Verwaltungsreform die Südwalachei – Region in den Gottwaldov – Bezirk ( seit dem Jahre 1990 Zlín) eingegliedert hat.

 

 
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Vytvořeno / změněno: 18.6.2007 / 18.6.2007

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